Mark Monheim - PREISE
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MIT SECHZEHN BIN ICH WEG
wird im August 2008 in Berlin mit dem FIRST STEPS AWARD ausgezeichnet. Der wichtigste deutsche Nachwuchspreis wird in insgesamt sechs Kategorien vergeben, MIT SECHZEHN BIN ICH WEG wird als bester Spielfilm mit einer Länge bis 60 Minuten prämiert. In dieser Kategorie sind vier weitere Filme nominiert (u.a. AUF DER STRECKE von Reto Caffi, der bereits mit dem Studenten-Oscar augezeichnet wurde). Für den FIRST STEPS AWARD  bewerben sich jedes Jahr die Absolventen deutschsprachiger Filmhochschulen mit ihren Abschlussarbeiten. Aus der Begründung der Jury: "Mit Sechzehn bin ich weg, sagt die fünfzehnjährige Jenny und versucht mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder einen Neuanfang, in einer anderen Stadt, irgendwie auf der Flucht vor dem offenbar depressiven und gewalttätigen Vater. Der Autor und Regisseur Mark Monheim und seine Hauptdarstellerin Lucie Hollmann schaffen es, sehr versiert und sicher in der Wahl ihrer Mittel, den Zuschauer Jennys jugendliche Sehnsüchte und Hoffnungen teilen zu lassen. Und dann, im Bruchteil eines Momentes, zerplatzen alle Träume, und wieder geht ein Mensch von der Kindheit über in die bittere Welt der Erwachsenen. Wer diesen einen Moment gesehen hat, der wird ihn nicht vergessen. Deshalb möchte die Jury diesen Autor und Regisseur unterstützen. Wir freuen uns auf seine nächste Arbeit."

MIT SECHZEHN BIN ICH WEG wird 2008 beim AOF - ACTION ON FILM INTERNATIONAL FILM FESTIVAL in Pasadena/USA als BESTER AUSLÄNDISCHER KURZFILM ausgezeichnet.

MIT SECHZEHN BIN ICH WEG
wird 2008 von der Filmbewertungstelle Wiesbaden (FBW) mit dem Prädikat BESONDERS WERTVOLL ausgezeichnet. Aus der Begründung der FBW:
"Der Film charakterisiert seine Hauptdarstellerin perfekt. Mit sparsamen Mitteln entsteht ein starkes Stimmungsbild; die Handlung wirkt plausibel. Ohne Klischees wird erzählt, wie die Normalität ins absolute Grauen umschlägt. Dabei ist die Inszenierung klug und ausgewogen, die Darstellerin der Jenny zeigt eine überzeugende Präsenz. In keiner Szene überlagert der Dialog die Bilder. Sie sprechen zusammen mit der wirkungsvoll eingesetzten Musik für sich. Die Schluss-Szene, dunkel und unheilvoll überzeugt endgültig von der filmischen und erzählerischen Qualität dieses Kurzfilms. Während die Mehrheit der FBW-Jury vom Drehbuch und der Inszenierung des Films überzeugt war, wurde auch die Meinung vertreten, dass ein derart drastischer Schluss nicht erforderlich sei, um dem Film zur Wirkung zu verhelfen. Dieser Kritik schloss sich die Mehrheit nicht an, sondern hielt den gewählten Schluss für dramaturgisch klug und dem Film angemessen.“

Der kurze Dokumentarfilm ALBAN FAUST
wird 2002 von der FBW mit dem Prädikat WERTVOLL ausgezeichnet

Der kurze Dokumentarfilm MICHELLE wird 2001 in der Schweiz mit dem HAUPTPREIS im Wettbewerb der INTERNATIONALEN KURZFILMTAGE WINTERTHUR ausgezeichnet (Preisgeld: 6000 CHF). Aus der Begründung der Jury: "[...] wegen der unerwarteten Lebenskraft, die der Film austrahlt, indem er den Alltag eines ganz besonderen kleinen Mädchens beschreibt. Vom ersten bis zum letzten Bild ist der Film sinnlich, intim und wild. Pure life, pure cinema."

MICHELLE
wird 1999 von der Filmbewertungstelle Wiesbaden mit dem Prädikat BESONDERS WERTVOLL ausgezeichnet. Aus der Begründung der FBW: "Mit subtilen Bildern gelingt diesem Film auf einfühlsame Weise auf eine besondere Krankheit aufmerksam zu machen: das Undine-Syndrom. Ein besonderes Lob verdient dabei die Kamera, die immer in Augenhöhe von Michelle, einem dreieinhalbjährigen Mädchen, das sein Leben nur im Krankenhaus verbringen kann, die richtige Bildperspektive anbietet. Passend dazu auch das Schwarz-Weiß-Material, das die Krankenhausatmosphäre genau wiedergibt. Besonders eindrucksvoll zeigt sich hier durch den Umgang des Pflegepersonals und der Ärzte mit dem Kind, dass die hochtechnisierte Medizin menschliche Nähe und Zuwendung nicht ersetzen kann. Dies alles wird ohne didaktischen Zeigefinger, behutsam und kommentarlos in Szene gesetzt."

MICHELLE wird 1999 für den Bundeskurzfilmpreis nominiert  (Prämie: 25.000 DM)